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29.04.2012 15:05
 
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KSC verliert in Aachen und steht vor Endspiel [305]

Der Aachener Aimen Demai (l) köpft zum 1:0 gegen den KSC ein. Foto: Rolf Vennenbernd

Foto: marvinguengoer.de
Auer (r.) und Schiek versuchen, an den Ball zu kommen. Foto: Rolf Vennenbernd
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Aachen (cre) - Der Karlsruher SC hat sich durch eine 1:0 (1:0)-Niederlage bei Alemannia Aachen noch einmal selbst in direkte Abstiegsgefahr gebracht. Vor dem letzten Spieltag beträgt der Vorsprung der Badener auf Tabellenplatz 17 nur zwei Zähler.
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Dabei hatten die Vorzeichen vor der Partie auf dem Aachener Tivoli ganz  gut gestanden: Nach dem 2:0-Heimsieg gegen den SC Paderborn ging der KSC selbstbewusst in die Partie. Doch auch Aachen wollte seine letzte Möglichkeit zum Klassenerhalt nutzen und dagegenhalten. Aus dem Spiel heraus gelang dies nicht, der KSC stand in der Defensive sehr diszipliniert und lauerte auf Konter.

Die Alemannia musste es bei ruhenden Bällen - der Achillesferse der Gäste - versuchen. Einen Freistoß von der linken Seite zog Kevin Kratz direkt auf das Tor. Dirk Orlishausen sah den Ball spät, reagierte dann aber blitzschnell und klärte. Acht Minuten später war der KSC-Keeper dann aber ohne Chance: Ein Eckball von links, in der Mitte sprang Aimen Demai unbedrängt hoch und erzielte das 1:0 für Alemannia Aachen (19.). Es war bereits das 32. Gegentor für den KSC nach einem Standard.

Ergebnisse und Tabelle 2. Bundesliga - 33. Spieltag

Mit diesem frühen Nackenschlag war es dann auch wieder vorbei mit dem Selbstbewusstsein der Karlsruhe, vielmehr mussten die Badener nach erneuter Ecke von Kratz eine weitere gefährliche Situation überstehen (29.). Marco Stiepermann prüfte Orlishausen in der 41. Minute erstmals aus dem Spiel heraus.

Der KSC fand in der ersten Halbzeit offensiv dagegen überhaupt nicht statt. Ein Distanzschuss von Alexander Iashvili der weit über das Gehäuse ging, war die einzige (Halb-)Chance der Blau-Weißen im ersten Durchgang. Ansonst versuchte es der KSC einmal mehr den Ball ins Tor zu „tragen“, was meist zu leichten Ballverlusten führte und den Tabellenletzten Aachen nie wirklich forderte.

KSC-Cheftrainer Markus Kauczinski, der vor der Partie noch vor den Aachenern gewarnt hatte („Das ist keine Laufkundschaft“), brachte zu Beginn der zweiten 45 Minuten Klemen Lavric. Für ihn blieb Hakan Calhanoglu in der Kabine. Damit rückte Iashvili zurück ins Mittelfeld, Marco Terrazzino und Lavric bildeten das Sturmduo.

Die erste gute Möglichkeit hatte aber erneut Aachen: Nach einem Freistoß kam Tobias Feisthammel aus acht Meter Torentfernung frei zum Kopfball. Allerdings zu unplatziert und damit kein Problem für Orlishausen (52.). In der 71. Minute verpasste der KSC-Keeper einen Eckball, Feisthammel scheiterte aus wenigen Metern freistehend.

Endspiel gegen Frankfurt am letzten Spieltag

Das Karlsruher Angriffsspiel wirkte in der zweiten Halbzeit deutlich belebter, aber noch immer war die Offensive der Badener zu einfallslos und damit selbst für den Tabellenletzten Aachen keine wirkliche Herausforderung. Dazu fehlte den Karlsruhern oft der Blick für den besser positionierten Mann oder der Ball wurde leichtfertig abgegeben. In den Schlussminuten warf der KSC noch einmal alles nach vorne, der erhoffte Ausgleich wollte aber nicht gelingen.

Am 34. Spieltag trifft der KSC im heimischen Wildparkstadion auf Eintracht Frankfurt (Sonntag, 6. Mai, 13.30 Uhr).

Aufstellung Alemannia Aachen: Waterman - Casper, Olajengbesi, Feisthammel, Achenbach - Demai – Odonkor (75. Junglas), Kratz - Uludag (45. Marquet) - Auer, Stiepermann (86. Radu).
Karlsruher SC: Orlishausen - Schiek, Aquaro, Rada, Charalambous - Staffeldt, Thioune - Calhanoglu (46. Lavric), Krebs – Terrazzino (77. Buckley), Iashvili (69. Mahop).

Leider mussten wir nun bereits zum zweiten Mal binnen weniger Tage die Diskussion unter einem KSC-Artikel komplett schließen, da einige der Diskussionsteilnehmer anscheinend nicht fähig oder willens sind, sachlich zu diskutieren, sondern statt dessen persönliche Beleidigungen austauschen.

An dieser Stelle daher noch einmal der Hinweis: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum - wer hier beleidigt kann dafür genau so belangt werden wie sonst auch.

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