KSC-Profi Schäfer: "Gegen Paderborn muss ein Dreier her"
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Karlsruhe - Irgendwie steht Andreas Schäfer als Synonym für den Umschwung hin zum Positiven beim Karlsruher SC. Seit der Linksfuß aufgrund der Systemumstellung auf die Außenverteidiger-Position zurückkehrte, zeigt seine Formkurve nach oben.
Sowohl gegen Aachen, wie auch beim Hammerspiel in Cottbus überzeugte Schäfer. Gegen Aachen bereitete er einen Treffer vor, in Cottbus traf Schäfer die Latte. Mit ihm unterhielt sich Peter Putzing.
ka-news: Herr Schäfer, nach einer 5:2-Führung musste sich der KSC in Cottbus am Ende mit einem Unentschieden begnügen. Das waren dann aber zwei verlorene Punkte, oder?
Schäfer: Absolut. Das hat sich nach dem Spiel wie eine Niederlage angefühlt.
ka-news: Aber Ursachenforschung muss man betreiben. Es schien nicht an der ausgehenden Kraft zu liegen, denn am Ende war sogar noch der Sieg möglich. Augenscheinlich trotzdem: Gegen Aachen und in Cottbus lief es in der zweiten Halbzeit wesentlich schlechter als in den ersten 45 Minuten.
Schäfer: Das stimmt, wir haben jeweils in der zweiten Halbzeit nachgelassen, gegen Aachen zum Glück nur im Spiel nach vorne, hinten haben wir da nichts zugelassen. In Cottbus waren die letzten zehn Minuten prima, wir hatten da Chancen weitere Tore zu machen - wir haben einiges liegen lassen. Wir haben Cottbus durch zwei Standards zurückkommen lassen. Sonst kamen wir kaum in Gefahr.
Schäfer: Generell ist es so, dass wir als Team zusammen gewinnen und zusammen verlieren. Kristian war nach dem Spiel in der Kabine selbstkritisch und hat gesagt, dass das seine Dinger waren. So etwas passiert eben und Shao schießt nun auch mal klasse.
ka-news: Seit das Team offensiver ausgerichtet ist, spielt es attraktiver, besser - und erfolgreicher. Was hat mehr zu dieser Wandlung beigetragen: Die Systemumstellung oder die Änderung der Einstellung?
Schäfer: Die Systemumstellung hat mit der Einstellung, wie man in ein Spiel geht, natürlich einiges zu tun. Ob man mit einer oder zwei Spitzen spielt, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass wir jetzt früher attackieren, nicht mehr abwartend agieren, nicht erst 30, 40 Meter vor unserem Tor einen Riegel aufbauen. Dann ist der Weg zum gegnerischen Tor einfach zu weit. Wir wollen den Gegner jetzt frühzeitig zu Fehlern zwingen, wollen unsere Qualitäten, die wir vorne haben, besser nutzen. Das liegt uns als Mannschaft viel mehr, als dieses Abwarten.
ka-news: Die taktische Umstellung hat sie wieder auf die Außenverteidigerposition gespült, nachdem Sie zuletzt meist im Mittelfeld nominiert worden sind.
Schäfer: Wenn wir so spielen wie jetzt, dann fühle ich mich da richtig wohl. Da wir in den letzten Spielen der vergangenen Saison mit dem Konzept tief zu stehen und mit mir im Mittelfeld, gepunktet haben, hat es Trainer mit mir eben weiterhin vorne versucht. Wenn man abwartend spielt, ist es auch nicht so leicht, den Schalter umzulegen, wenn man ein Gegentor bekommt. So sind wir sofort im Spiel und haben durch aggressives Auftreten immer eine Antwort - wie in Cottbus.
ka-news: Apropos Cottbus: Haben Sie Angst, dass dieser späte und unnötige Ausgleich der Mannschaft einen Knacks geben könnte? Das man gegen Paderborn wieder ängstlich agiert?
Schäfer: Auf keinen Fall. Wir haben uns nach den Spiel in der Lobby unseres Berliner Hotels getroffen und sofort gesagt: Abhaken! Jetzt müssen wir den Aufwärtstrend gegen Paderborn bestätigen, dann ist der Punkt in Cottbus doch einiges Wert und wir können uns vielleicht sogar noch darüber freuen. Aber: Gegen Paderborn muss das Ding durchgezogen werden, da muss ein Dreier her. Wir haben zwar mit denen schlechte Erfahrungen gemacht, aber wir werden wieder aggressiv beginnen, vorne draufgehen. Zudem: Ich glaube die Fans merken, dass sich etwas verändert hat, daher hoffe ich schon, dass ein paar Fans mehr kommen.
ka-news: Herr Schäfer, nach einer 5:2-Führung musste sich der KSC in Cottbus am Ende mit einem Unentschieden begnügen. Das waren dann aber zwei verlorene Punkte, oder?
Schäfer: Absolut. Das hat sich nach dem Spiel wie eine Niederlage angefühlt.
ka-news: Das sah man, alle Spieler gingen mit hängenden Köpfen vom Feld. Woran lag dieser Einbruch?
Schäfer: Das ist ganz schwierig zu erklären, denn auch die Cottbusser müssen sich dies Frage nach einer 2:0-Führung stellen. Der Montag war einfach ein verrückter Tag. Kollegen haben mir gesagt, dass sie hätten aufpassen müssen, damit sie vor dem Fernseher nicht zum Süchtigen wurden - bei dem Spielverlauf.
ka-news: Aber Ursachenforschung muss man betreiben. Es schien nicht an der ausgehenden Kraft zu liegen, denn am Ende war sogar noch der Sieg möglich. Augenscheinlich trotzdem: Gegen Aachen und in Cottbus lief es in der zweiten Halbzeit wesentlich schlechter als in den ersten 45 Minuten.
Schäfer: Das stimmt, wir haben jeweils in der zweiten Halbzeit nachgelassen, gegen Aachen zum Glück nur im Spiel nach vorne, hinten haben wir da nichts zugelassen. In Cottbus waren die letzten zehn Minuten prima, wir hatten da Chancen weitere Tore zu machen - wir haben einiges liegen lassen. Wir haben Cottbus durch zwei Standards zurückkommen lassen. Sonst kamen wir kaum in Gefahr.
"Wollen den Gegner jetzt frühzeitig zu Fehlern zwingen"
ka-news: Die beiden Treffer nach Standards hat Torhüter Kristian Nicht sich mehr oder weniger selbst reingeworfen.Schäfer: Generell ist es so, dass wir als Team zusammen gewinnen und zusammen verlieren. Kristian war nach dem Spiel in der Kabine selbstkritisch und hat gesagt, dass das seine Dinger waren. So etwas passiert eben und Shao schießt nun auch mal klasse.
ka-news: Seit das Team offensiver ausgerichtet ist, spielt es attraktiver, besser - und erfolgreicher. Was hat mehr zu dieser Wandlung beigetragen: Die Systemumstellung oder die Änderung der Einstellung?
Schäfer: Die Systemumstellung hat mit der Einstellung, wie man in ein Spiel geht, natürlich einiges zu tun. Ob man mit einer oder zwei Spitzen spielt, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass wir jetzt früher attackieren, nicht mehr abwartend agieren, nicht erst 30, 40 Meter vor unserem Tor einen Riegel aufbauen. Dann ist der Weg zum gegnerischen Tor einfach zu weit. Wir wollen den Gegner jetzt frühzeitig zu Fehlern zwingen, wollen unsere Qualitäten, die wir vorne haben, besser nutzen. Das liegt uns als Mannschaft viel mehr, als dieses Abwarten.
Zum Thema
Schäfer: Wenn wir so spielen wie jetzt, dann fühle ich mich da richtig wohl. Da wir in den letzten Spielen der vergangenen Saison mit dem Konzept tief zu stehen und mit mir im Mittelfeld, gepunktet haben, hat es Trainer mit mir eben weiterhin vorne versucht. Wenn man abwartend spielt, ist es auch nicht so leicht, den Schalter umzulegen, wenn man ein Gegentor bekommt. So sind wir sofort im Spiel und haben durch aggressives Auftreten immer eine Antwort - wie in Cottbus.
ka-news: Apropos Cottbus: Haben Sie Angst, dass dieser späte und unnötige Ausgleich der Mannschaft einen Knacks geben könnte? Das man gegen Paderborn wieder ängstlich agiert?
Schäfer: Auf keinen Fall. Wir haben uns nach den Spiel in der Lobby unseres Berliner Hotels getroffen und sofort gesagt: Abhaken! Jetzt müssen wir den Aufwärtstrend gegen Paderborn bestätigen, dann ist der Punkt in Cottbus doch einiges Wert und wir können uns vielleicht sogar noch darüber freuen. Aber: Gegen Paderborn muss das Ding durchgezogen werden, da muss ein Dreier her. Wir haben zwar mit denen schlechte Erfahrungen gemacht, aber wir werden wieder aggressiv beginnen, vorne draufgehen. Zudem: Ich glaube die Fans merken, dass sich etwas verändert hat, daher hoffe ich schon, dass ein paar Fans mehr kommen.
(Interview: Peter Putzing)
Mehr zu: KSC "Karlsruher SC" "Andreas Schäfer"
Kommentare [69]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
- (105 Beiträge) | 16.09.2010 11:13Jetztüben wir das mal alle und ignorieren den unterbelichteten Badenbrudler einfach mal.
Ich fang mal an wie lange es dauert bis er sich meldet:
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ups da is erschon - (5582 Beiträge) | 16.09.2010 11:14ichbin dabei!
also ich bin auch dafür das wir am samstag 3 punkte holen.
442 sysdäm und wir machen das mit 4-1 klar!
auf gehts jungs! - (2293 Beiträge) | 16.09.2010 11:23Mit Nicht ...gibt´s aber nur ein 4-4.
- unbekannt(3283 Beiträge) | 16.09.2010 11:27Abwarten......Robles spielt hoffentlich
- (1339 Beiträge) | 16.09.2010 11:34mit der Leistung der gesamtenAbwehr gibt es dann ein 4:4.......
- (2293 Beiträge) | 16.09.2010 11:55Und mit Engelweich ...ein 4:7 ...
Naja, Hauptsache ein historisches Ergebnis! - (5582 Beiträge) | 16.09.2010 11:50immeran das gute glauben master!
- (1801 Beiträge) | 16.09.2010 11:31ich binselbstverständlich auch dabei.Der Vollpfosten müsste eigentlich jetzt wach sein.
Wie gesagt,nicht mehr auf den Schwachmatendeppen reagieren. - (2308 Beiträge) | 16.09.2010 11:45Vollpfosten?Veteran analysiert sich mal wieder selber!!!
Aber gut gemacht: Es triffts!!! - unbekannt(3283 Beiträge) | 16.09.2010 11:20auf gehts ......Karlsruhhhhhhhhhhhhh.....
soooolaaaaaaange die Sterne noch stehn,sooooo.....
und in Sachen....ignorieren den unterbelichteten Badenbrudler einfach mal...bin ich auch dabei! - (326 Beiträge) | 16.09.2010 11:27ich ignorier ihn auch....und mit Robles und ohne Engelarsch hauen wir die 4:0 aus Stadion...
Karlsruh´till I die !!
METZGER RAUS !!! - (2308 Beiträge) | 16.09.2010 11:46UiUiUi
- (1044 Beiträge) | 16.09.2010 17:36He, Ihr habt´s endlich raus.Das mit dem Ignorieren klappt vorzüglich. Ich hoffe, Treu... hält es auch durch. An alle ein großes "Congratulation"
- (5582 Beiträge) | 17.09.2010 07:55bineisern!
- (559 Beiträge) | 16.09.2010 11:29genug.."Wir haben zwar mit denen schlechte Erfahrungen gemacht, aber wir werden wieder aggressiv beginnen, vorne draufgehen. Zudem: Ich glaube die Fans merken, dass sich etwas verändert hat, daher hoffe ich schon, dass ein paar Fans mehr kommen."
Genug der Worte, Taten sind gefragt und kein 2:5, 3:5, 4:5, 5:5. - (147 Beiträge) | 16.09.2010 11:35442 - nur wegen Arno!Der Arno hat`s dem Schupp gesagt (gl. frühere Berichte), er soll doch mal offensiver spielen. Hat schließlich eine Riesenerfahrung der Arno als Ex-Profi.
Super-Schuppi hats einfach nicht gewußt, dass man auch 442 - (2308 Beiträge) | 16.09.2010 11:40Diesollen
nicht immer einen 3 ankündigen!!!
Die sollen spielen!!!
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Uiuiui und ein Aufruf mich zu ignorrieren!!!
Mei bin isch wichtisch!!!
*griiins - (94 Beiträge) | 16.09.2010 11:49"Gegen Paderborn muss ein Dreier her"..nicht nur gegen die
Haut rein Jungs und macht es perfekt.
(Bitte ohne Blondie-Engel und den Fliegenfänger) - (211 Beiträge) | 16.09.2010 11:50Ein Traum...wäre es am Samstag ohne Nicht und Engelhardt gewinnen und der VfB S verliert. Dann am Montag Metzger und Präsidium weg und alles wird gut.
- (326 Beiträge) | 16.09.2010 12:02genau...




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