KSC-News

Karlsruhe Ecke links
Karlsruhe Ecke rechts
  • Drucken
  • Speichern
16.09.2010 11:04
 
Schrift: 

KSC-Profi Schäfer: "Gegen Paderborn muss ein Dreier her" [69]

Andreas Schäfer
Bild:Carolin Reisenauer

Karlsruhe - Irgendwie steht Andreas Schäfer als Synonym für den Umschwung hin zum Positiven beim Karlsruher SC. Seit der Linksfuß aufgrund der Systemumstellung auf die Außenverteidiger-Position zurückkehrte, zeigt seine Formkurve nach oben.
Anzeige
Sowohl gegen Aachen, wie auch beim Hammerspiel in Cottbus überzeugte Schäfer. Gegen Aachen bereitete er einen Treffer vor, in Cottbus traf Schäfer die Latte. Mit ihm unterhielt sich Peter Putzing.
 
ka-news: Herr Schäfer, nach einer 5:2-Führung musste sich der KSC in Cottbus am Ende mit einem Unentschieden begnügen. Das waren dann aber zwei verlorene Punkte, oder?
Schäfer: Absolut. Das hat sich nach dem Spiel wie eine Niederlage angefühlt.

ka-news: Das sah man, alle Spieler gingen mit hängenden Köpfen vom Feld. Woran lag dieser Einbruch?
Schäfer:
Das ist ganz schwierig zu erklären, denn auch die Cottbusser müssen sich dies Frage nach einer 2:0-Führung stellen. Der Montag war einfach ein verrückter Tag. Kollegen haben mir gesagt, dass sie hätten aufpassen müssen, damit sie vor dem Fernseher nicht  zum Süchtigen wurden - bei dem Spielverlauf.


ka-news: Aber Ursachenforschung muss man betreiben. Es schien nicht an der ausgehenden Kraft zu liegen, denn am Ende war sogar noch der Sieg möglich. Augenscheinlich trotzdem: Gegen Aachen und in Cottbus lief es in der zweiten Halbzeit wesentlich schlechter als in den ersten 45 Minuten.
Schäfer:
Das stimmt, wir haben jeweils in der zweiten Halbzeit nachgelassen, gegen Aachen zum Glück nur im Spiel nach vorne, hinten haben wir da nichts zugelassen. In Cottbus waren die letzten zehn Minuten prima, wir hatten da Chancen weitere Tore zu machen - wir haben einiges liegen lassen. Wir haben Cottbus durch zwei Standards zurückkommen lassen. Sonst kamen wir kaum in Gefahr.

"Wollen den Gegner jetzt frühzeitig zu Fehlern zwingen"

ka-news: Die beiden Treffer nach Standards hat Torhüter Kristian Nicht sich mehr oder weniger selbst reingeworfen.
Schäfer: Generell ist es so, dass wir als Team zusammen gewinnen und zusammen verlieren. Kristian war nach dem Spiel in der Kabine selbstkritisch und hat gesagt, dass das seine Dinger waren.  So etwas passiert eben und Shao schießt nun auch mal klasse.
 
ka-news: Seit das Team offensiver ausgerichtet ist, spielt es attraktiver, besser - und erfolgreicher. Was hat mehr zu dieser Wandlung beigetragen: Die Systemumstellung oder die Änderung der Einstellung?
Schäfer: Die Systemumstellung hat mit der Einstellung, wie man in ein Spiel geht, natürlich einiges zu tun. Ob man mit einer oder zwei Spitzen spielt, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass wir jetzt früher attackieren, nicht mehr abwartend agieren, nicht erst 30, 40 Meter vor unserem Tor einen Riegel aufbauen. Dann ist der Weg zum gegnerischen Tor einfach zu weit. Wir wollen den Gegner jetzt frühzeitig zu Fehlern zwingen, wollen unsere Qualitäten, die wir vorne haben, besser nutzen. Das liegt uns als Mannschaft viel mehr, als dieses Abwarten.
 
ka-news: Die taktische Umstellung hat sie wieder auf die Außenverteidigerposition gespült, nachdem Sie zuletzt meist im Mittelfeld nominiert worden sind.
Schäfer: Wenn wir so spielen wie jetzt, dann fühle ich mich da richtig wohl. Da wir in den letzten Spielen der vergangenen Saison mit dem Konzept tief zu stehen und mit mir im Mittelfeld, gepunktet haben, hat es Trainer mit mir eben weiterhin vorne versucht. Wenn man abwartend spielt, ist es auch nicht so leicht, den Schalter umzulegen, wenn man ein Gegentor bekommt. So sind wir sofort im Spiel und haben durch aggressives Auftreten immer eine Antwort - wie in Cottbus.
 
ka-news: Apropos Cottbus: Haben Sie Angst, dass dieser späte und unnötige Ausgleich der Mannschaft einen Knacks geben könnte? Das man gegen Paderborn wieder ängstlich agiert?
Schäfer:
Auf keinen Fall. Wir haben uns nach den Spiel in der Lobby unseres Berliner Hotels getroffen und sofort gesagt: Abhaken! Jetzt müssen wir den Aufwärtstrend gegen Paderborn bestätigen, dann ist der Punkt in Cottbus doch einiges Wert und wir können uns vielleicht sogar noch darüber freuen. Aber: Gegen Paderborn muss das Ding durchgezogen werden, da muss ein Dreier her. Wir haben zwar mit denen schlechte Erfahrungen gemacht, aber wir werden wieder aggressiv beginnen, vorne draufgehen. Zudem: Ich glaube die Fans merken, dass sich etwas verändert hat, daher hoffe ich schon, dass ein paar Fans mehr kommen.

(Interview: Peter Putzing)

Bildergalerie
  

Mehr zu: KSC "Karlsruher SC" "Andreas Schäfer"

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:

Radfahren in Karlsruhe: Diese Strecken werden verbessert! [4]


Fahrradweg


Kommentare [69]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.

Seite : 1 2 3 4 (4 Seiten)

Bitte beachten Sie die Regeln!
Titel:
Kommentar:

Kommentare
dürfen 1000 Zeichen lang sein.
Ihnen verbleiben Zeichen.
Für registrierte Nutzer
Für nicht registrierte Nutzer
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken
Benutzername  
Passwort  
     

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Medienhaus intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

Hinweis: Die Registrierung ist ohne Angabe des wahren Vor- und Zunamens nicht zulässig. Pro Mitglied ist nur ein Account zulässig.

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:
Ich bin damit einverstanden, künftig über Neuigkeiten informiert zu werden:
Anrede:
Frau Herr  
Titel:
Vorname:
Nachname:
Straße/Hausnr.:
PLZ/Ort:
Geburtstag:
 
 
Themenbereich HTML-
Newsletter
Nicht
abonnieren
ka-news.de-Newsletter: News aus Karlsruhe
KSC-Newsletter: Montagsausgabe
KSC-Newsletter: Freitagsausgabe
ka-news Newsletter: Baden-Baden und Rastatt
ka-news-Gewinnspiel-Newsletter
ka-news.de-Kultur-Newsletter
ka-news.de-Newsletter: Meistgelesene Nachrichten
ka-news-Tippspiel - Newsletter
 
 


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 4 + 1: 
aktuelle Fotogalerien