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20.07.2009 15:50
 
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KSC: Nicht will Nummer eins werden! [30]

Kristian Nicht
Bild:David Kaiser

Jean-Francois Kornetzky
Bild:www.christian-blesinger.com

Markus Miller
Foto: Carolin Reisenauer
Karlsruhe (pp) - Von wegen "Nummer zwei"! Der vom Karlsruher SC neu verpflichtete Torhüter Kristian Nicht (27) will sich nicht kampflos auf die Ersatzbank setzen und Jeff Kornetzky den Vortritt als Miller-Nachfolger im Tor des KSC lassen. Im Gespräch mit Peter Putzing formuliert der Modellathlet (1,96 Meter/89 Kilogramm) sein Ziel: Stammkeeper beim KSC zu werden.
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Nicht, der beim KSC einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2012 unterschrieben hat ("KSC verpflichtet Torhüter Nicht"), hat mehr Erfahrung als der Elsässer Kornetzky. Der Neuzugang, der aus Norwegen in den Wildpark wechselte, hat 18 Bundesligapartien und 42 Zweitligaspiele bestritten, ehe er beim norwegischen Topclub Viking Stavanger Nummer eins wurde. Kornetzky kann rund ein Dutzend Profieinsätze vorweisen.

ka-news: Herr Nicht, Sie sind jetzt rund eine Woche beim Karlsruher SC. Wie sind die ersten Eindrücke?
Nicht: Absolut positiv. Die Mannschaft hat mich gut aufgenommen, es stimmt menschlich im Kader.

ka-news: Mit wem teilen Sie Ihr Zimmer?
Nicht: Ich habe ein Einzelzimmer….

ka-news: Schnarchen Sie so stark? Oder war das Zufall?
Nicht: Das liegt nicht am Schnarchen, das hat sich ganz einfach so ergeben.

ka-news: Zwischen Torhütern herrscht immer ein ganz besonderer Konkurrenzkampf. Haben Sie schon die Herren Kornetzky und Miller kennen gelernt? Und wie sieht der Umgang miteinander aus?
Nicht: So wie man mit Kollegen umgeht. Ich habe immer in meiner Karriere ein professionelles Verhältnis zu den anderen Torhütern im Kader gehabt. Dass Torhüter, die in Konkurrenz zueinander stehen, nicht die besten Freunde werden – das liegt auf der Hand. Aber ich werde den Teufel tun und irgendwelche Unstimmigkeiten in die Mannschaft reinbringen. Wir werden fair um den Platz im Tor kämpfen – da wird es keine Probleme geben. Es ist eigentlich ganz einfach: Der Bessere soll spielen und ich hoffe, dass ich das bin.

ka-news: Was hat man Ihnen bei den Gesprächen vor der Verpflichtung gesagt? Dass man eine neue Nummer eins oder eine Nummer zwei braucht, nachdem Markus Miller aussortiert wird?
Nicht: Dass der KSC nach einem Torwart sucht, der sich mit Jeff Kornetzky um die Nummer eins duelliert.

ka-news: Sie sind es gewohnt, die Nummer eins zu sein. Sich auf die Bank zu setzen – das ist sicherlich nicht einfach, oder?
Nicht: Mich auf die Bank zu setzen – das ist nicht mein Plan.

ka-news: Das heißt: Sie wollen Nummer eins werden und tragen diesen Kampf konsequent mit Jeff Kornetzky aus?
Nicht: Richtig, aber absolut mit fairen Mitteln. Aber es ist auch ganz klar: Ich bin nicht hierher gekommen, um mich auf die Bank zu setzen.

ka-news: Den Anspruch, die Nummer eins und damit Miller-Nachfolger zu werden, haben Sie?
Nicht: Es wäre schlimm, wenn ich diesen Anspruch nicht hätte.

ka-news: Haben Sie auch den Anspruch, bald wieder in der Ersten Liga zu spielen, so wie es Ihnen einst schon einmal mit Alemannia Aachen gelungen ist?
Nicht: Diesen Anspruch muss man als Fußballprofi auch in sich tragen. In wie weit sich das mit dem KSC realisieren lässt, das kann ich nach gut einer Woche Trainingsarbeit noch nicht sagen. Ich kann die Leistungsstärke der Zweiten Bundesliga auch nicht zu hundert Prozent einschätzen, denn ich war ja fast zwei Jahre weg. Aber sicherlich hat man den Anspruch nach oben zu kommen.

ka-news: Sie spielten mehr als ein Jahr in Norwegen, einem landschaftlich wirklich wunderschönes Land. Gibt es etwas, das Sie vermissen?
Nicht: Norwegen ist wirklich ein tolles Land, aber mir hat es überall wo ich war gefallen. Jede Region hat ihre ganz besonderen Reize. Karlsruhe und das ganze Badnerland haben auch viele Reize.

ka-news: Kommen Sie mit Frau und Kindern nach Karlsruhe?
Nicht: Nein, meine Familie zieht zunächst nach Jena. Unsere große Tochter geht jetzt zur Schule und da probieren wir das in Jena. Wir wollen abwarten wie sich alles entwickelt, um dann endgültig zu entscheiden. Mal schauen wie alles funktioniert.

ka-news: Haben Sie Probleme, die Badener zu verstehen?
Nicht: Nein, ich verstehe jedes Wort. Auch damals in Nürnberg wurde ordentlich Dialekt gesprochen.

(Interview: Peter Putzing)

  

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