KSC: Lars Stindl über Abstiegskampf und Zukunftspläne
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Karlsruhe (pp) - Zehn Jahre spielte Lars Stindl für den KSC. Doch am Ende der laufenden Saison will das Eigengewächs mit dem unverkennbaren und sympathischen badischen Akzent den Wildpark verlassen. Der vielseitige und torgefährliche Mittelfeldspieler will in die erste Liga wechseln. Zum welchem Verein, das behielt Stindl auch im Gespräch mit Peter Putzing für sich.
ka-news: Herr Stindl, welche Frage wird Ihnen im Moment am meisten gestellt?
Stindl (lacht): Wie sieht es aus im Sommer? Wo gehst du hin?
Stindl: Im Moment konzentriere ich mich auf den KSC. Da wird es Zeit, dass wir auf die richtige Spur kommen. Alles andere wird die Zeit zeigen…
ka-news: Wissen Sie denn welches Trikot Sie ab dem 1. Juli 2010 überstreifen werden?
Stindl: Es gibt Anfragen und Gespräche. Ich werde, gemeinsam mit meiner Familie, die Entscheidung treffen. Dann wird auch die Öffentlichkeit informiert.
"Das Geld ist kein Kriterium"
ka-news: Das heißt Sie haben die endgültige Entscheidung noch nicht getroffen?
Stindl: Richtig. Wie gesagt es gibt Kontakte, aber es ist noch nichts entschieden.
ka-news: Lassen Sie uns raten: Es könnte Richtung Kaiserslautern oder Hoffenheim gehen…
Stindl: Ich werde mit Sicherheit keinen Verein kommentieren.
ka-news: Sie haben doch mit Sicherheit Kriterien im Kopf, die als Entscheidungsgrundlage dienen. Was sind das für Kriterien?
Stindl: Ich will zu einem Verein der ersten Bundesliga und will auch die Chance sehen, dort zu spielen. Nur dann kann ich mich weiterentwickeln, kann neue Erfahrungen sammeln. Ich will spielen, mich in der ersten Liga durchsetzen. Das Geld ist übrigens in meinem Alter kein Kriterium.
ka-news: Wenn Sie sagen "1. Bundesliga" - dann kommen doch Vereine, wie die gehandelten Clubs Hannover 96 und Hertha BSC Berlin, nicht in Frage.
Stindl: Das wird man sehen. Wie gesagt, ich kommentiere keine Vereinsnamen.
ka-news: Wenn der KSC in der Rückrunde nicht so furchtbar schlecht spielen würde, wenn es noch Perspektiven für einen Aufstieg gegeben hätte - wäre dann der Verbleib im Wildpark eine Option gewesen?
Stindl: Der KSC hat sich sehr um mich bemüht. Aber es war eine persönliche Entscheidung, nach einem Jahrzehnt im Wildpark etwas Neues kennen zu lernen.
"Haben grundlegende Dinge vernachlässigt"
ka-news: Der KSC wirkt wie gelähmt - Spieler und Trainer. Man taumelt dem Abstieg entgegen. Sehen Sie das auch so?
Stindl: Es ist eine gefährliche Situation, in der wir uns befinden. Dessen sind wir uns bewusst und wir müssen endlich das Ruder herumreißen. Gegen Kaiserslautern ist dazu eine Chance. Wir müssen alles versuchen, um drei Punkte zu holen.
ka-news: Wer die Partie in Frankfurt gesehen hat, dem fehlt dazu der Glaube. Der Auftritt war mutlos, kraftlos - konzeptlos. Vor allem in Halbzeit zwei. Da waren auch sie nicht mehr zu sehen. Wie kann es sein, dass eine Mannschaft so abbaut? Dass man wie ein Hühnerhaufen, ohne Orientierung über den Platz schleicht?
Stindl: Wir haben gut begonnen, gingen in Führung. Der Ausgleich war unglücklich, dann haben wir nicht mehr richtig dagegengehalten. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Das darf nicht mehr passieren.
ka-news: Für viele Fans ist es nicht nachvollziehbar, dass Profis, die sehr ordentlich bezahlt werden, nicht dagegenhalten.
Stindl: Man kann keinem vorwerfen, er hätte nicht gewollt. Es hat ganz einfach nichts mehr gepasst. Wir kamen aus dem Rhythmus. Aber wir haben grundlegende Dinge vernachlässigt.
"Wir sind uns bewusst, dass es einiges zu verbessern gibt"
ka-news: 18 Gegentreffer nach Standardsituationen, das dürfte europaweit ein Rekord sein.
Stindl: Da kann ich wenig sagen. Aber: Bei Standards tun wir uns wirklich schwer.
ka-news: So etwas kann man doch trainieren. Falls die althergebrachte Manndeckung nicht funktioniert, muss man vielleicht - wie Stuttgart, Frankfurt, Leverkusen oder Bayern - im Raum verteidigen.
Stindl: Der Trainer hat dieses Standard-Problem nach dem Spiel in Frankfurt angesprochen. Wir müssen uns da ganz schnell etwas überlegen, damit wir dieses Manko abstellen. Vor allem, weil der 1. FC Kaiserslautern bei Standards sehr gefährlich ist.
ka-news: Sehen Sie, realistisch betrachtet, nach den schlimmen Auftritten in der Rückrunde, überhaupt eine Chance gegen die "Roten Teufel" aus Kaiserslautern zu gewinnen?
Stindl: Natürlich. Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir müssen im Training hart an unseren Schwächen arbeiten. Wir sind uns bewusst, dass es einiges zu verbessern gibt.
ka-news: Gegen Frankfurt haben sie den Treffer per Elfmeter erzielt. Warum haben Sie und nicht Kapitän Alexander Iashvili geschossen?
Stindl: Wir haben uns angeschaut und "Iashi" hat gesagt: "Lars - mach Du ihn rein." Dann habe ich den Ball genommen und ihn versenkt.
ka-news: Sie haben in der Rückrunde nicht immer überzeugt. Man munkelt, sie hätten mit Adduktorenproblemen gespielt.
Stindl: Ja, ich hatte schon im Trainingslager mit Adduktorenproblemen zu kämpfen. Aber das soll keine Ausrede sein. Am Spieltag war ich größtenteils fit. Ich muss jetzt gegen den Negativtrend ankämpfen, damit wir in die Erfolgsspur zurückfinden.
(Interview: Peter Putzing)
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- (924 Beiträge) | 23.02.2010 19:29nichts alsbla bla bla..... "man kann keinem vorwerfen, er habe nicht gewollt" - "aber wir haben grundlegende Dinge vernachlässigt"..
hä, und das soll man keinem vorwerfen können? Wie blöd muss man sein um solch einen Kommentar abzugeben?? - (3177 Beiträge) | 23.02.2010 19:30Stindls Antworten… machen auf mich den Eindruck, als denkt er, er hat an der scheiss Situation des KSC überhaupt keinen Anteil.
- (533 Beiträge) | 23.02.2010 20:04Genau -als wäre er gefragt worden, was er von dieser Mannschaft hält - ohne ein Teil davon zu sein ! Und ehrlich...das interessiert ihn doch einen alten Scheiss - er spielt, oder besser, er sitzt bald auf der Bank eines Erstligisten.....
- (161 Beiträge) | 23.02.2010 20:16StandardsituationenHey klasse, der Trainer hat es nach dem Frankfurtspiel angesprochen... toll Trainer, toll !
Nachdem er es in der Zeitung gelesen hat, ja da hat er es dann endlich mal angesprochen, ich fass es nicht...
Und jetzt? - (366 Beiträge) | 23.02.2010 21:17na immerhin...hat er es mittlerweile scheinbar bemerkt.
- (3812 Beiträge) | 23.02.2010 20:23so ist es halt,der Anfang ist getan gem. dem Motto "Die Ratten verlassen das sinkende KSC-Schiff" UND man kann diesem jungen Mann überhaupt nicht böse sein.
Andere werden folgen.
"Versager" wie Drpic, Dmirtas, Schäfer, Staffeldt, Adouobe (der ist allerdings nur zu alt und langsam geworden), auch Chrisantus, Mutzel, Timm, Kornetzky & Konsorten benötigen wir nicht mehr und kosten zuviel Knete.
Baut auf UND verpflichtet schleunigst -noch- eure zahlreichen Talente, langfristig, bevor 1899 Hoffene den rest noch holt, gewildert haben sie schon genug.
Wollen evtl. die Reservisten Eggimann, Celozzi, Freis, Eichner, Görlitz
"günstig" zurück ? - (2293 Beiträge) | 23.02.2010 20:45@ringoBis auf Görlitz ist keiner von den Genannten wirklich Reservist und wird auch keiner davon freiwillig zum KSC zurückkehren. Genausowenig wie die Spieler, die wir ohne Not haben ziehen lassen, wie Dick oder die Zweitliga-Topscorer Federico und Saglik. Selbst Kappes trifft inzwischen wieder und kann über unseren "Sturm" nur lachen.
Noch zu Stindl: Der ist zur Zeit weder spielerisch noch interviewtechnisch ein Verlust. Ab damit. - (1022 Beiträge) | 23.02.2010 20:38laber laber laber......wer mit 21 Jahren schon soviel Scheiße auf einmal labert der wird nie ein guter Profi ! beweg dein Arsch die letzten Spiele für den KSC das bist du uns schuldig und sonst nichts, schließlich haste jeden Monat deine Kohle bekommn. Danach wünsche ich dir viel Glück in Lautern !
WIR SIND UND BLEIBEN BLAU WEIß !
Ihr seid nur Lekionäre und habt die Seuche Geld , kein Respekt, kein Stolz keine Ehre und erzähl mir keiner ich würde auch für Geld wechseln, wer im Jahr 700T kassiert sollte sich mal überlegen was er dafür leistet.
Blau-Weiß für immer solange die Sterne noch stehen.................... - (220 Beiträge) | 23.02.2010 20:39"Im Moment konzentriere ich mich auf den KSC. "Nach der erneut beschi**enen Vorstellung vom Sonntag der blanke Hohn...
- (60 Beiträge) | 23.02.2010 20:58Celozzi...macht gerade ein Superspiel gegen Barca. Lieber Hr. Stindl und Co. ihr könnt alle gehen. Ihr werdet nächste Saison alle Champions League spielen. Euer ääähhhmm, ähhh Trainer ähhhh weiß es ja, die Qualität dafür ist da. Ihr könnt diese aktuell nur nicht abrufen.
Verpisst Euch - keiner vermisst Euch! - (60 Beiträge) | 23.02.2010 20:59...außer...Iashi und Adoube natürlich.
- (1770 Beiträge) | 23.02.2010 20:59Natürlich.....ist am 01.03 wieder Zahltag..darauf muss er sich konzentrieren.
Sonst nur wieder mal das übliche Seier-laber-blubb - das hat er perfekt vom Trainer übernommen - (326 Beiträge) | 23.02.2010 21:54lasst ihn doch reden.......er soll nur sagen, wohin er geht....ich fahr ihn höchstpersönlich hin....wenns nach mir geht auch sofort....das ganze Interview hätt mach auch kürzen können....3 worte reichen...Blubb Blubb Blubb
- (58 Beiträge) | 23.02.2010 21:59?"Wir müssen endlich das Ruder herumreißen. Gegen Kaiserslautern ist dazu eine Chance." Was ist denn da los? Hat der noch alle Latten am Zaun? Warum ist dem jungen Mann das logische Denken abhanden gekommen? Das Problem ist schlicht und ergreifend die unsichere Zukunft. Vor Wochen schon den Vertrag bei Hannover unterschrieben - allerdings nur für die 1. Liga - und nun das. Da umnachtet man geistig schon mal.
- (147 Beiträge) | 23.02.2010 23:31"Habe mich verzockt und bei Hannover...Dies hätte er eigentlich sagen müssen. Scheisse nur, dass die nächste Saison in der 2.Liga spielen. Dem gehts am Arsch vorbei wie auch Drpic. Schupp hat anscheinend kein Plan mit der Abwehr, ansonsten würde sich die Abwehr nicht von Spieltag zu Spieltag blamieren.
Also Tschüss Stindl, Schupp raus, Drpic bleib weg - (834 Beiträge) | 23.02.2010 23:48wenn...sich die Mannschaft anstrengt sehn wir ihn mit Hannover nächstes Jahr wieder im Wildpark. Hannover war wohl doch nicht die beste Wahl Herr Stindl. Allerdings sollte er mal für einen schönen Abgang sorgen denn in seiner jetzigen Form wird ihn keiner vermissen.
Was soll eigentlich sein "Jahrzehnt im Wildpark", er gehört doch noch nichtmal ein Jahr richtig mit dazu..
Da hat er dem KSC aber lange die Treue gehalten. Weg mit euch Söldnerpack! - (1448 Beiträge) | 24.02.2010 01:18Irgendwieklingt das für mich alles ziemlich seltsam. Hat noch keine Entscheidung getroffen und erklärt schon seinen Ausstieg beim KSC? Hat sich da einer verzockt und den Mund aufgemacht, bevor er was unterschrieben hat, was jetzt vielleicht gar nicht klappt?
Habe mir heute abend Stuttgart-Barca angekuckt, war ehrlich gesagt schön, mal wieder eine Mannschaft richtig gut kämpfen zu sehen und war bitter, daß das so ganz anders aussah, als bei den Unsrigen. Da kommt man schon ins grübeln, ob es bei uns nach einem Trainerwechsel auch mal so aussehen könnte... Träumen muß ja schließlich erlaubt sein... - (1061 Beiträge) | 24.02.2010 08:25Bass mol uff.......ich würde jetzt sehr gerne Ihre Hand halten, Ihnen tief in die Augen schauen und dabei leise sagen...Du sprichst mir aus dem Herzen, Schatzi!!!
Alla guud! - (1352 Beiträge) | 24.02.2010 11:03Ihnen Schatzi ...
- (1061 Beiträge) | 24.02.2010 16:44Schatzi...




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