Galerie: Karlsruhe - Stoppt das Millionengrab
Das Bündnis "Stopppt das Millionengrab" zeigte heute wie eng die Fluchtwege im späteren Tunnel sein werden. "Siebzig Zentimeter sind eindeutig zu wenig. Rettungsmaßnahmen oder die Bahn bei Betriebsstörungen schnell zu verlassen sind in der Röhre erschwert oder gar nicht möglich."
Karlsruhe
Foto:
06.03.2010 00:00
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Kommentare [11]
- (16 Beiträge) | 07.03.2010 11:31Fluchtwege nach VorschriftLaut Aussage der KVV sind die Fluchwege genau nach den Vorschriften, die für solche Objekte vorgeschrieben sind, geplant.

Wenn dies richtig ist, finde ich es ok. Warum sollen in Karlsruhe andere Vorschriften gelten, als in allen anderen Städten?
Dann muss man schon alles gleich behandeln.
Oder werden nur Gründe gegen das Objekt gesucht? - (3646 Beiträge) | 07.03.2010 12:26xMan klammert sich an §19 BOStrab.

Aber der regelt Sicherheitsräume, nicht Rettungswege.
Die sind für Arbeiter im Gleis konzipiert.
Rettungswege kommen in der BOStrab eigentlich nicht vor.
Gerüchteweise hat man der Gesetzgeber dieses Manko anlässlich meiner Petition erkannt, dass die BOStrab nicht übergeordneten Gesetzen entspricht, und bringt eine Anpassung auf den Weg.
Habe ich im Detail schon unter diesem Beitrag, derzeit 2. Seite, kommentiert.
Man will also gegen die Vernunft nach bald veralteten Vorschriften bauen.
Wenn die U-Strab über die Mehrkosten dafür stolpern würde, wär's mir auch Recht, ja. So viel mehr wäre das aber gar nicht mal ...
Daher sind die Chancen, dass die U-Strab endgültig darüber stolpert, auch nur unsicher.
Wenn sie über 2x 30 cm mehr nicht stolpert, würde wenigsten vernünftig und zukunftssicher gebaut. - (153 Beiträge) | 07.03.2010 11:52Mir reichts.Für mich sind 70 cm genug. Ich muß nur vor der Oma mit den zwei Stöcken, dem Vater mit dem Zwillingskinderwagen und dem Typ im Rollstuhl 'rauskommen. Dann gibts kein Problem.

- (3646 Beiträge) | 07.03.2010 12:18Klappt nicht ...... denn die stehen näher an der Tür, sind deswegen eher raus, kippen ob des schmalen Weges halb den Weg runter, aber eben nur halb, weil die Bahn da ja neben steht, und blockieren so den Weg für die nachkommenden inklusive Dir und alle werden geröstet ...

Also dann doch lieber paar Euro mehr in 2x 30 cm mehr investieren, auf die kommt's auch nicht mehr an ...
Wenn schon, dann was vernünftiges bauen.
Autotunnel werden teuer nachgerüstet, wenn sich die Vorschriften verschärfen.
Aber wie will man bitteschön den Durchmesser nachträglich vergrößern?
Oder alle Bahnen wegschmeißen und durch schmalere ersetzen?
Toll ...
Einfach mal Sachen zu Ende denken ... - (170 Beiträge) | 07.03.2010 19:17So ein Unsinn..... wir haben doch schon extra schmale Bahnen. Zu jeder Weihnachtszeit drehten die ihre Runden vom Marktplatz zum Hbf und über die Karlstrasse zurück.

Und früher (also in den 60ern und davor) fuhren sie sogar im gesamten Strackennetz bis man sie für das Projekt "U-Strab" ins Depot stellte.
Die 70cm sind tatsächlich kein Fluchtweg. Es wird ja auch keine Möglichkeit einer Notbremsung geben da die Bahnen in so einem Fall bis zur nächsten Haltestelle durchfahren sollen. Und ausserdem soll man im Notfall immer mit dem Fahrer kommunizieren können.
Unfälle im Tunnel oder gefährliche technische Störfälle an einem Zug werden nicht vorkommen.
Alles subba! - (3646 Beiträge) | 07.03.2010 19:31Anhalten verboten ...... galt auch für die Bahn in Kaprun!

Hat's geholfen?
Nein, das Feuerchen hat die Hydraulik durchgeschmurgelt und aus war's mit Fahren ... Ganz ohne Notbremsung ...
Fest davon auszugehen, dass sich ein Feuer an Vorschriften hält, ist etwas vermessen ...
Unglücke entstehen, weil etwas gerade NICHT nach aufgestellten Regeln abläuft.
In die heutigen 2,65 m breiten Bahnen passen einfach mehr Leute, weil 2+2 bestuhlbar statt nur 2+1 wie in denen der Linie 5, die noch nur 2,4 m breit sind. Mit Kombilösung hat DAS nichts zu tun. - unbekannt(1 Beiträge) | 08.03.2010 16:15Was bringt dann die Zukunft?0Wenn die Trams immer breiter werden (derzeut 2,65 m) passt dann die nächste Generation wegen "Überbreite" nicht mehr in den Tunnel?
- (9 Beiträge) | 08.03.2010 21:13Schwachsinn Sicherheit ist gewährleistetGrundsätzlich ists ja so das vielmehr passiert wenn die Bahn oben fährt, wir hatten im Jahr unzählige Unfälle weil Personen angefahren wurden, wann passiert schonmal (Statistisch gesehen) ein "Unglück" im Tunnel, fast garnicht im Oberflurverkehr also besonders bei der BOStrab (fahren auf Sicht ) passiert das meiste im Tunnel wird nach EBO gefahren logischerweise ohne BÜ`s etc.

Also das sind alles nur gesuchte Gründe! - (19 Beiträge) | 09.03.2010 12:5070cm sind ausreichend!Ähm Hallo??? Ist von euch schon mal jemand in anderen Städten u-bahn gefahren? Ich war vor 2 Wochen in London. Da sind die Tunnel teilweise so eng das zwischen Zug und Tunnelwand weniger wie 20cm Platz sind! Da kann man sich dann mal Sorgen machen. Aber bei 70cm? Was wollt ihr denn bitte? Vielleicht noch nen Radweg? Man man man....

- (228 Beiträge) | 09.03.2010 13:15Die Gegner....suchen halt verzweifelnd nach Strohhalm-Argumenten gegen die Realiserung. ich bin mir aber sicher, dass viele nicht mal mehr wissen, warum sie eigentlich gegen den U-Strab sind.

Millionengrab hin oder her - wenn das ganze mal fertig ist, sagt niemand mehr was. - (9 Beiträge) | 09.03.2010 13:49Sowieso unnötigDas ganze hin und her und keine Ahnung was sonst noch vorgefallen ist auf jeden Fall bin ich jetzt nicht grad ein Befürworter für diese ganze Aktion aber, das Ding ist durch und wird umgesetzt also bringts nichts irgendwelche Diskussionen zu führen, das is ja genauso wie beim fußball wenns nach dem Spiel Krawall gibt daran kann man auch nichts mehr ändern an dem Spiel.

Und außerdem hat die U-Strab ja auch einige Vorteile und wie es ja immer ist es gibt nachteile und vorteile und qauch immer Gegner die auf Nachteile rumhacken!





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