Überall klebt Teig - auf dem Tisch, auf dem Herd, auf den Klamotten. Von den Wänden tropft Eigelb, der Boden staubt vor lauter Mehl. Das Baby muss nach der Plätzchenback-Aktion also sofort in die Wanne, das Brüderchen bleibt im Kinderstuhl sitzen, aber war da nicht noch ein Blech im Ofen?
Der von weither angereiste Herr im eleganten hellen Anzug schnuppert an alten Dielen einer Treppe in seinem schwäbischen Geburtsstädtchen. Tief saugt er ihren Duft ein.
Klare Worte, klare Zielsetzung: «Mord ist mein Geschäft, Liebling» heißt die Mafia-Komödie von Regisseur Sebastian Niemann, die 2009 etwas mehr als 400 000 Besucher in die Kinos lockte.
Früher, erinnert sich die Fernsehproduzentin Bettina Wente, da klingelte ein Oberinspektor Derrick an den Türen der Münchner Vorstadtvillen, «unbeeindruckt vom Schweigen der Reichen und Schönen, immer auf der Spur des Verbrechens».
Eine Dorfidylle in Oberbayern mit schmucken Bauernhäusern und grünen Wiesen. Doch hinter der schönen Fassade lauert der Abgrund: Hass, Gewalt und Mord.
16 lange Jahre lebte der Iraner Merhan Karimi Nasseri auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle. Eigentlich wollte «Sir Alfred», wie er sich selbst nannte, nach Großbritannien.
Das letzte Mal, dass Schauspielerin Tanja Wedhorn selbst reif für die Insel war, liegt gar nicht so lange zurück. «Im Januar vergangenen Jahres habe ich mein zweites Kind bekommen, dann im selben Jahr vier Filme gedreht und im Anschluss gleich auf der Bühne gestanden.
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