Karlsruhe IKEA Karlsruhe: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Was bedeutet der neue IKEA für den Verkehrsfluss auf der Durlacher Allee? Welche Auswirkungen wird der Neubau auf das Stadtbild haben? Und warum hat sich IKEA eigentlich für Karlsruhe entschieden? Antworten auf die wichtigsten Fragen gibt es hier.

 

Seit wann finden Gespräche zwischen der Stadt und IKEA statt?

Wir sind schon seit vielen Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Standort in Karlsruhe, und hatten uns in Ermangelung eines geeigneten Grundstückes für einige Zeit auf Rastatt konzentriert. Das Rastatt-Urteil hatte uns klar auf ein Oberzentrum verwiesen, so dass wir seit einiger Zeit wieder verstärkt in Karlsruhe suchten.

Erste Gespräche mit der Stadtspitze und IKEA gab es Ende 2014, parallel führte IKEA Gespräche mit den Grundstückseigentümern. Wir hatten mehrere Optionen geprüft, rasch hat sich der jetzige Standort wegen seiner Nähe zur Innenstadt als Favorit herauskristallisiert.

Warum möchten Sie in Karlsruhe investieren, was macht die Attraktivität des Standortes für Sie aus?

Wir möchten näher bei den Menschen sein und überall in Deutschland ein IKEA Einrichtungshaus innerhalb einer Fahrtzeit von 20 bis 40 Minuten möglich machen. Karlsruhe ist ein sehr attraktiver Einzelhandelsstandort. Mit ihm schließen wir die Lücke zwischen unseren Häusern in Walldorf/Heidelberg, Freiburg, Ludwigsburg und Sindelfingen. Überzeugt haben uns auch die verkehrsgünstige Lage des Standortes und die Tatsache, dass wir eine bereits fast vollständig versiegelte Fläche nutzen können. Der Standort ist zudem sehr gut an das ÖPNV-Netz angebunden, drei Stadtbahnlinien halten direkt vor der Tür, zudem ist der Standort gut mit dem bestehenden Radnetz verknüpft.

Wie werden Sie die Bürger informieren?

Wir möchten überall ein guter Nachbar sein und besonders die Menschen vor Ort, die in unmittelbarer Nähe eines neuen IKEA Einrichtungshauses sind, informieren, ihnen zuhören und Anregungen gerne aufnehmen. Eine transparente, offene Kommunikation ist dabei unser wichtigster Grundsatz. Eine erste Bürgerinformationsveranstaltung hat im Herbst 2014 stattgefunden. Das Online-Bürgerforum wird bis zur Eröffnung des Einrichtungshauses als jederzeit erreichbare Anlaufstelle für Fragen, Hinweise und Anregungen dienen.

Mit wie vielen Fahrzeugen rechnen Sie an normalen und an frequenzstarken Tagen wie Freitag/Samstag?

Durchschnittlich rechnen wir an einem normalen Werktag mit 4.400 Autos, an Freitagen mit 5.000 Autos und an Spitzentagen wie dem Samstag mit 7.100 Autos.

Wie werden Sie den Verkehr abwickeln?

Ein funktionierender Verkehrsfluss ist auch für uns von größtem Interesse - Kunden, die im Stau stehen, kommen schließlich kein zweites Mal. Gleichzeitig tun wir alles, um mögliche Beeinträchtigungen für die Nachbarn so gering wie möglich zu halten. Wir erwarten den größten Besucherstrom aus Richtung des Autobahnkreuzes Karlsruhe-Durlach (A5).

Gemeinsam mit der Stadt haben wir das Verkehrskonzept für den Standort abgestimmt. Dazu gehören beispielsweise neue Fahr- und Abbiegespuren, neue Ampelschaltungen und vieles mehr. Ein entsprechendes Verkehrsgutachten liegt ebenfalls vor.
 
Wir möchten, dass möglichst viele Menschen mit Bus und Bahn zu uns kommen. Deshalb wird am Standort Durlacher Allee die Nähe zu den ÖPNV-Haltestellen und bestehende Fuß- und Radwege eine wichtige Rolle spielen. Wir rechnen für IKEA Karlsruhe mit einem ÖPNV-Anteil von 15 Prozent.

Der Standort Durlacher Allee ist das Einfahrtstor nach Karlsruhe, das insgesamt attraktiver werden soll. Wie wird IKEA zu einem schöneren Stadtbild beitragen?

Unser Gebäude soll sich harmonisch in die städtebauliche Entwicklung einfügen. Hierbei handelt es sich um eine Blockrandbebauung, der wir uns architektonisch anpassen werden. Zudem haben wir einen Fassadenwettbewerb durchgeführt – dabei hat sich ein Siegerentwurf durchgesetzt, der sich durch große Schaufenster, viel Transparenz und einen reduzierten Anteil der IKEA typischen Farben blau und gelb auszeichnet.

Welche möglichen Umwelt- und Artenschutzmaßnahmen bieten Sie an?

Mensch und Umwelt zu achten ist bei IKEA keine zusätzliche Aufgabe, sondern die Voraussetzung dafür, ein erfolgreiches Unternehmen zu sein. Deshalb ist bei IKEA Umwelt- und Artenschutz ganz groß geschrieben. Wenn wir neue Einrichtungshäuser bauen, unternehmen wir alles, um sie von Anfang an energieeffizient zu machen. Und wir suchen stets nach Möglichkeiten, in bestehenden Einrichtungshäusern Strom zu sparen, zum Beispiel mit effizienteren Heizungs-, Ventilations- und Klimaanlagen.
 
Auch Artenschutz ist ein wichtiges Thema für uns. So stellen wir etwa in Lübeck mit Hilfe eines speziellen Artenschutzhauses nicht nur Ausweichquartiere sicher, sondern können über dies hinaus die Erforschung der Arten unterstützen. In Bremerhaven haben wir ein Bienenhotel direkt neben dem Einrichtungshaus. In Karlsruhe haben wir am Ostring ein Ausweichquartier für die Mauereidechse geschaffen und diese bereits erfolgreich umgesiedelt.

 

Noch Fragen offen? Hier geht es zum Bürgerforum!
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